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Minderjährige und Schießsport; wie passt dies zusammen?

Wenn Kinder und Jugendliche in einem Schützenverein „schießen“ lernen möchten kann dies für Eltern im ersten Moment ein völlig abwegiger und durchaus grotesker Gedanke sein. Gerade in der heutigen Zeit, in der tragischerweise immer wieder von Gewalttaten mit Schusswaffen berichtet wird ist eine ablehnende Haltung zu diesem Sport durchaus nachvollziehbar und verständlich. Darunter leidet auch der Schießsport und begegnet dadurch nicht selten Vorverurteilungen.


Das sportliche Schießen hat seinen anerkannten Platz in der Welt des Sports und findet sich in zahlreichen Gattungen und Disziplinen, bis hin zu den Olympischen Spielen wieder.


Sportliches Schießen, ist viel mehr als nur „schießen“!


Das Sportschießen wird geprägt durch das Erlernen zur Selbstdisziplin, Verantwortung, Rücksicht, Sorgfalt und Teamgeist. Es fördert die Fähigkeit zur Konzentration, Leistungswille und Durchhaltevermögen unter Einbeziehung des Spaßes und dem Spiel. Dies sind Eigenschaften, die sowohl der persönlichen Entwicklung eines jungen Menschen als auch dem Reifeprozess nachweislich dienen.

 

Der Sport im Allgemeinen und ebenso der Schießsport haben nachweislich besondere Vorzüge aufzuweisen:

  • Entwicklung von motorischen Lernprozessen (Körpergefühle)

  • Verbesserung der Kondition und Konzentration (Fokus auf das Wesentliche)

  • Erkenntnis, selbst etwas bewirken zu können (Veränderungsprozesse)

  • Erlangen sozialer Kompetenzen (Aufmerksamkeit, Kommunikation)

  • Steigerung des Bewusstseins für Achtung und Sicherheit

  • Erlernen von Selbstdisziplin (eigene Stärken stärken)

Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Sportschützen lernen Jungschützinnen und Jungschützen viel über die Fähigkeit den eigenen Körper zu kontrollieren. Beginnend von der Atemtechnik über Konzentration und Kondition erweitern sie im Laufe der Zeit ihre mentale Psyche und die Fähigkeiten zur Selbstdisziplin. Jeder gibt sein Bestes, lernt mit Sieg und Niederlage umzugehen, an sich und seine Fähigkeiten zu glauben und nicht aufzugeben. Für äußeren Ärger, Wutausbrüche und allerlei Störfaktoren gibt es auf der Schießbahn keinen Raum.


Einer der verlässlichsten Ratgeber ist zumeist die eigene Erfahrung und das Bauchgefühl. Daher empfehlen wir und laden dazu ein, sich bei Interesse, mit ihren Schützlingen ein eigenes persönliches Bild vom sportlichen Schießen in ihrer Umgebung zu machen. Ein persönlicher Kontakt vor Ort kann Vorurteile abbauen, Beziehungen knüpfen und Vertrauen stärken.